Optimale Voraussetzungen für einen besonderen Fleischgenuss

Wir sind der festen Überzeugung, dass ein gutes Stück Fleisch ganz erheblich dazu beiträgt, dass Essen wieder zu einer wahren Geschmacksexplosion werden kann, die nicht nur für den Gaumen eine Freude ist, sondern auch bei einem selber ein Gefühl von vollkommener Zufriedenheit auslöst. Allerdings bedarf es dafür einiger Kenntnisse über den richtigen Umgang mit Fleisch, um am Ende ein optimales Ergebnis auf dem Teller zu haben. 

 

Erste Voraussetzung für die Zubereitung ist das rechtzeitige Auftauen des Steaks, denn ein gefrorenes Stück Fleisch wird in der Pfanne ungenießbar. Am besten legt man das Steak dafür über Nacht in den Kühlschrank, da ein Auftauen bei Zimmertemperatur die Gefahr birgt, dass sich in dem austretenden Fleischsaft Bakterien bilden. Etwa zwei Stunden vor der Zubereitung sollte das Steak dann aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es eine für das Anbraten optimale Temperatur, nämlich Zimmertemperatur, annimmt. Diese Voraussetzung ist deshalb optimal, da sich die Wärme, die durch das Anbraten entsteht, von außen nach innen gleichmäßig verteilen kann. Ist das Stück Fleisch beispielsweise zu kalt, sieht das Steak von außen zwar lecker und knusprig aus, ist von innen jedoch noch kalt.

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A propos knusprig:

Das Steak bildet die beste Kruste, wenn man es vor dem Braten trockentupft. Ist das Fleischstück zu nass, kocht das Produkt zunächst in der Pfanne, ehe es anfängt, zu braten. Und mit einem qualitativ hochwertigen Steak, das am Ende zu trocken ist, ist keinem geholfen. Perfekt zum Braten ist übrigens eine gusseiserne Pfanne, da diese die besten Eigenschaften in puncto Wärmespeicherung und Wärmeübertragung hat. Hat man diese etwa drei bis vier Minuten vor dem Bratprozess richtig schön heiß werden lassen, gelingt das Steak am besten.

Die richtige Bratzeit hängt schließlich von der Dicke des Fleischstücks ab. Ein etwa zwei Zentimeter dickes Steak sollte man pro Seite etwa drei Minuten in der Pfanne lassen, damit es medium gebraten ist. Wer es lieber rare mag, lässt das Steak eine Minute kürzer in der Pfanne, für well done dauert der Bratprozess pro Seite etwa eine Minute länger.

 

Wichtig ist, dass man das Steak nach dem Braten abseits der Hitze noch einen kleinen Moment ruhen lässt. Damit es nicht komplett auskühlt, sollte man das Stück Fleisch am besten mit Alufolie bedecken. Auf diese Weise hat der noch sehr heiße Fleischsaft Zeit, sich in Ruhe im ganzen Steak zu verteilen und die Aromen bis zum Verzehr richtig zu entfalten.

Das perfekte Steak

  • Steaks müssen Ramtemperatur haben
  • Fleisch muss reifen
  • Unterschiedliche Fleischstücke ("Cuts") reifen auch unterschiedlich